Umsatzrückgang bei Roche

Blick auf die zwei Roche-Türme, den Hauptsitz von Roche in Basel, Januar 2023.
Keystone/Gaetan Bally (Archivbild) Blick auf die zwei Roche-Türme, den Hauptsitz von Roche in Basel, Januar 2023.

Der Umsatz des Schweizer Pharmakonzerns Roche ist im ersten Quartal dieses Jahres zurückgegangen.  

Laut den vom Unternehmen veröffentlichten Quartalszahlen nahm der Umsatz um 6 Prozent ab, verglichen mit dem Vorjahresquartal. Insgesamt setzte Roche in den Monaten Januar bis März 14,4 Milliarden Franken um.

Der Konzern betont, dass nun zum letzten Mal die nachlassenden Einnahmen aus Coronamedikamenten und Coronatests das Geschäft wesentlich beeinflusst hätten. Zum Geschäftsgewinn veröffentlichte Roche keine Zahlen.

Denkzettel für UBS-Führung möglich

UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher spricht an der UBS-Generalversammlung in Basel.
Keystone/Georgios Kefalas UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher spricht an der UBS-Generalversammlung in Basel.

Rund 1500 Aktionärinnen und Aktionäre der UBS haben sich am Mittwochvormittag zur ersten Generalversammlung seit der Übernahme der Credit Suisse getroffen.

Wirtschaftsredaktor Jan Baumann ist vor Ort in Basel und sagt, die Stimmung sei aufgeräumt, aber er höre auch viel Unverständnis für den Lohn von UBS-Chef Sergio Ermotti, der für 9 Monate Arbeit gut 14 Millionen Franken verdiente. Die GV dürfte den Lohn aber dennoch gutheissen, schätzt Baumann. Möglich sei, dass es einen Denkzettel an die UBS-Führung in Form eines mageren Abstimmungsresultats von 80 % Zustimmung gebe. Das sei nicht ausgeschlossen.

UBS-Präsident Colm Kelleher verteidigte die Zahlung.

Tesla mit Umsatzrückgang

Neben dem Umsatz ist auch der Gewinn zurückgegangen.
Keystone/Sebastian Gollnow Neben dem Umsatz ist auch der Gewinn zurückgegangen.

Der Umsatz von Tesla ist im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 21,3 Milliarden US-Dollar gesunken. Das hat Tesla nach Börsenschluss am Dienstag mitgeteilt.

Analysten gingen im Vorfeld von einem Umsatz von gut 22 Milliarden Dollar aus. Neben dem Umsatz ist auch der Gewinn des Unternehmens geschrumpft. Der Quartalsgewinn von Tesla fiel gar um 55 Prozent auf 1,13 Milliarden Dollar.

Als Grund für den Rückgang beim Umsatz verweist Tesla unter anderem auf das Werk Grünheide bei Berlin. Nach einem Anschlag auf die Stromversorgung musste die Produktion zeitweise ausgesetzt werden.

Neue Regeln gegen Staatsschulden

Das EU-Parlament will die Haushaltsdefizite und Staatsschulden der Mitgliedsstaaten neu regeln.
KEYSTONE/Martin Ruetschi Das EU-Parlament will die Haushaltsdefizite und Staatsschulden der Mitgliedsstaaten neu regeln.

Das Europaparlament will den Umgang mit Haushaltsdefiziten und Staatsschulden der Mitgliedsländer neu regeln.

So sollen Länder mit hohen Defiziten künftig mit der EU-Kommission einen Plan erarbeiten, wie sie ihre finanzielle Lage in den Griff bekommen wollen. Zudem sollen hoch verschuldete Länder mit einer Gesamtschuldenquote von über 90 Prozent ihre jährliche Kreditaufnahme senken.

Mit diesem neuen Stabilitäts- und Wachstumspakt verfolgt die EU vor allem zwei Ziele: Die Staaten sollen zum einen nötige Investitionen tätigen können. Zum anderen soll aber auch die Kreditwürdigkeit der Länder erhalten bleiben.

Weniger Stellen bei CH-Banken offen

Wer im Moment Arbeit bei einer Bank sucht, hat es schwieriger als noch im März. (Symbolbild)
Keystone/Dominik Baur (Archivbild) Wer im Moment Arbeit bei einer Bank sucht, hat es schwieriger als noch im März. (Symbolbild)

Für Bankangestellte gibt es in der Schweiz im April weniger neue Stellen.

Das Angebot an Jobs bei den zehn grössten Schweizer Banken ist auch im April kleiner geworden. 730 Stellen waren insgesamt ausgeschrieben. Das sind 18 Prozent weniger als im Vormonat, wie eine Analyse des Jobportals Indeed für die Nachrichtenagentur AWP zeigt. Berücksichtigt wurden nur Stellen in der Schweiz.

Besonders bei der Credit Suisse sei die Zahl offener Stellen markant eingebrochen und zwar um gut 70 Prozent auf noch 38 Stellen. Nach der Bekanntgabe der Übernahme der CS durch die UBS hatten beide Banken noch stark nach weiterem Personal gesucht.

Plus von über 2,8 Mia. bleibt für AHV

Die AHV hat letztes Jahr weniger Geld für Renten ausgegeben, als sie mit Beiträgen eingenommen hat.

Das sogenannte Umlageergebnis betrug rund 1,2 Milliarden Franken, wie der zuständige Ausgleichsfonds «Compen-swiss» schreibt. Hinzu kommen Einnahmen durch die Anlage von Vermögen. Diese hätten trotz der Instabilität an den Finanzmärkten 2023 zu einem soliden Ergebnis beigetragen. So blieb am Schluss ein Plus von über 2,8 Milliarden übrig.

Neben der AHV verzeichneten auch die beiden anderen Sozialversicherungen des Bundes, die IV und die Erwerbsersatzordnung EO, ein Plus. Bei der IV waren es 50 Mio. Franken, bei der EO 173 Mio. Franken.

1,7 Mia. Wertverlust für RUS-Vermögen

Russische Vermögen, die auf Schweizer Banken liegen und wegen des Kriegs in der Ukraine gesperrt sind, haben an Wert verloren. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mit.

Ende 2023 hatten diese Vermögen laut dem Seco einen Wert von insgesamt 5,8 Milliarden Franken. Das waren 1,7 Milliarden weniger als ein Jahr zuvor. Der Rückgang der russischen Vermögenswerte wird mit Bewertungsverlusten auf Wertschriften begründet. Das sind zum Beispiel gesunkene Aktienkurse.

Die Schweiz sperrte diese Vermögen Anfang 2022, nachdem der Bundesrat entschieden hatte, die Sanktionen der EU gegen Russland zu übernehmen.

Weniger Umsatz für Kühne+Nagel

Das Logistikunternehmen Kühne und Nagel hat seinen Hauptsitz in Schindellegi im Kanton Schwyz.
Keystone/Gaetan Bally (Archivbild) Das Logistikunternehmen Kühne und Nagel hat seinen Hauptsitz in Schindellegi im Kanton Schwyz.

Der Logistikkonzern Kühne und Nagel hat im ersten Quartal 2024 weniger verkauft und auch weniger Gewinn gemacht als vor einem Jahr. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Konkret sank der Umsatz um 18 Prozent, auf rund 5,5 Milliarden Franken. Auch der Gewinn von Kühne und Nagel nahm um 40 Prozent ab und betrug noch knapp 280 Millionen. Allerdings seien die Zahlen besser als vor der Corona-Pandemie, schreibt Kühne und Nagel.

Das Unternehmen spürt ausserdem laut Mitteilung eine leicht anziehende Nachfrage nach Transportdienstleistungen in der See- und Luftfracht.