Langlauf: Riebli/Grond auf Rang 5

Janik Riebli
Imago/Archiv Janik Riebli

Das Schweizer Duo mit Janik Riebli und Valerio Grond hat beim Team-Sprint im finnischen Lahti mit Platz 5 überzeugt. Der Obwaldner und der Bündner stellten ihre Fortschritte in der klassischen Technik unter Beweis. Den Tagessieg  sicherten sich die Norweger Johannes Kläbo und Paal Golberg.

Schwedens Frauen nutzten den Team-Sprint zu einer Machtdemonstration. Jonna Sundling und Linn Svahn distanzierten alle Duos um mindestens 25 Sekunden. Désirée Steiner und Alina Meier büssten als Achte schon fast eine Minute ein. Nadine Fähndrich pausiert derzeit aus medizinischen Gründen.

Langlauf: Nicht der Original-Engadiner

Der Engadiner lockt die Massen an.
Keystone/Peter Klaunzer Der Engadiner lockt die Massen an.

Der Engadin Skimarathon startet in anderthalb Wochen nicht in Maloja, sondern in Sils. Zu viel Schnee erfordert eine Streckenänderung.

Allein in Maloja und auf dem Silsersee sind in den letzten Tagen anderthalb Meter Schnee gefallen – ein Ende ist nicht in Sicht. Aus Sicherheitsgründen können auf dem See zurzeit keine grossen Loipen-Fahrzeuge eingesetzt werden.

Der Start des grössten Langlaufanlasses der Alpen muss deshalb um knapp 7 km nach Sils verschoben werden. Wie lange die Marathonstrecke am 10. März sein wird, steht noch nicht genau fest.

Langlauf: OP bei Nadine Fähndrich

Nadine Fähndrich
key/Jeff McIntosh Nadine Fähndrich

Langläuferin Nadine Fähndrich unterbricht die aktuelle Saison und unterzieht sich einem Eingriff zur Behandlung gutartiger Herzrhythmus-Störungen. 

Die Luzernerin habe in Distanzrennen vermehrt Beschwerden gehabt und ihren Gesundheitszustand genauer untersuchen lassen, teilte Swiss-Ski mit. Dabei seien die Herzrhythmus-Störungen entdeckt worden, die zwar gutartig seien, jedoch die Leistung limiterten. 

Der Eingriff soll in den nächsten Tagen erfolgen. Für die letzten Weltcup-Rennen der Saison will die 28-Jährige in die Loipe zurückkehren.

Langlauf: Riebli knapp neben dem Podest

Janik Riebli
Imago Janik Riebli

Beim Langlauf-Weltcup in Minneapolis hat Janik Riebli bei den Sprints am Samstag für das Schweizer Highlight  gesorgt. Der 25-Jährige stiess als einziger Swiss-Ski-Athlet bis in die Final vor. Dort zeigte Riebli ein engagiertes Rennen, konnte letztlich aber nicht um den Kampf um die Podiums-Plätze eingreifen. Hinter Johannes Kläbo/NOR,  Federico Pellegrino/ITA und Havard Taugbol/NOR wurde er starker Vierter.

Im Frauen-Wettkampf blieb die Quali-Vierte Nadine Fähndrich wie auch Alina Meier in den Halbfinals hängen. Gewonnen wurde das Rennen von der Schwedin Jonna Sundling.

Skispringen: Schweizer weit zurück

Noriaki Kasai.
Keystone Noriaki Kasai.

Die Schweizer Skispringer haben bei der Weltcup-Rückkehr von Noriaki Kasai in Japan nur eine Nebenrolle gespielt. Killian Peier belegte im ersten von zwei Springen in Sapporo als bester Athlet von Swiss-Ski den 29. Platz. Simon Ammann, der 2007 auf dieser Schanze Weltmeister geworden ist, und Gregor Deschwanden verpassten mit den Rängen 40 bzw. 41 die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

Besser machte es Kasai, der im Alter von 51 Jahren nach vierjähriger Pause sein 570. Weltcup-Springen bestritt und als 30. sogar noch einen Weltcup-Punkt holte. Stefan Kraft/AUT siegte.

Langlauf: Fähndrich im Halbfinal out

Nadine Fähndrich
KEYSTONE/AP/THE CANADIAN PRESS/JEFF MCINTOSH Nadine Fähndrich

Nadine Fähndrich muss im Sprint weiter auf ihren ersten Podestplatz in dieser Saison warten. In Canmore/CAN bedeutete der Halbfinal Endstation.

Wie schon auf den Skating-Ski am vergangenen Samstag auf derselben Strecke blieb Fähndrich auch im Klassik-Sprint nach einer langen Abfahrt auf der Zielgeraden chancenlos. In der Gesamt- abrechnung belegte sie Platz 9.

Bei den Männern blieb Valerio Grond als einziger Schweizer in der K.o.-Phase in den Viertelfinals hängen. Die Tagessiege sicherten sich Linn Svahn/SWE und Johannes Kläbo/NOR.

Langlauf: Fähndrich muss aufgeben

Nadine Fähndrich.
imago/Bildbyran Nadine Fähndrich.

Nadine Fähndrich hat das Weltcup-Rennen über 20 km klassisch im kanadischen Canmore nicht beendet. Die Luzernerin stieg auf der vierten von sechs Runden entkräftet aus. Den Kampf um den Sieg entschied Frida Karlsson/SWE gegen Kerttu Niskanen/FIN für sich. Heidi Weng/NOR gewann den Sprint um Rang 3. Desiree Steiner belegte Schlussrang 29.

Bei den Männern spielten die Norweger einmal mehr ihre Dominanz aus und feierten einen Vierfach-Sieg. Pal Golberg gewann den Schlusssprint vor Johannes Kläbo und Mattis Stenshagen. Beda Klee (22.), Jonas Baumann (23.) und Cyril Fähndrich (27.) punkteten.

Skispringen: Roth auf dem Podest

Gregor Deschwanden
keystone Gregor Deschwanden

Noe Roth ist zum ersten Mal in dieser Saison auf das Weltcup-Podest gesprungen. In Lac-Beauport/CAN musste sich der Schweizer als 3. nur den Chinesen Yifan Zhang und Xindi Wang geschlagen geben. Pirmin Werner belegte Platz 10.

-Gregor Deschwanden klassierte sich im zweiten Einzel-Wettkampf der Skispringer in Lake Placid/USA auf dem 14. Rang. Im Finaldurchgang machte der 32-Jährige noch vier Ränge gut. Am Samstag war Deschwanden Neunter geworden. Als Sieger liess sich der Weltcupführende Stefan Kraft/AUT feiern. Im Super-Team-Wettkampf belegte Deschwanden zusammen mit Killian Peier Platz 8.