Debitkarte häufigstes Zahlungsmittel

Mit Karte bezahlen ist in der Schweiz beliebter geworden.
Keystone/Philipp von Ditfurth (Symbolbild) Mit Karte bezahlen ist in der Schweiz beliebter geworden.

Die Debitkarte war in der Schweiz letztes Jahr noch vor dem Bargeld das wichtigste Zahlungsmittel. Das Bargeld ist damit als beliebteste Zahlungsmethode abgelöst worden.

Das zeigt der Swiss Payment Monitor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und der Universität St. Gallen. Rund 29 Prozent aller Zahlungen seien mit einer Debitkarte getätigt worden. Dazu zählen etwa Einkäufe in Läden, aber auch im Internet.

Zahlungen mit mobilen Geräten, beispielsweise Handys, Tablets oder Smartwatches, liegen hinter der Debitkarte und dem Bargeld auf Platz drei der beliebtesten Zahlungsmethoden.

Lotto-Jackpot steigt auf 56,5 Millionen

Der Schweizer Lottojackpot ist erneut nicht geknackt worden. Niemand hat die richtigen Zahlen für den Hauptgewinn getippt, schreibt Swisslos. Der Jackpot wächst damit auf 56,5 Millionen Franken. Die nächste Ziehung ist am Samstag.

Droht das Ende des Camemberts?

Künftig könnte der Camembert mit anderen Pilzstämmen fermentiert werden müssen.
Keystone/Christophe Ena Künftig könnte der Camembert mit anderen Pilzstämmen fermentiert werden müssen.

Französische Forschende warnen vor einem möglichen Ende des Camemberts mit seiner weissen, flaumigen Kruste.

Im Magazin «Le Journal» des französischen Forschungszentrums RNS erklären die Forschenden, dass derzeit ein einziger Pilzstamm für den Weichkäse verwendet werde. Der Stamm werde nicht geschlechtlich vermehrt, so komme kein neues Erbgut hinzu. 

Mit der Zeit habe der Pilzstamm die Fähigkeit verloren, für die Reproduktion notwendige Sporen zu produzieren. Mittlerweile sei es für die Produzenten schwer, den Pilzstamm in ausreichender Menge zu erstehen. Die Biologin Tatiana Giraud sieht kurzfristig aber noch keine Bedrohung für die Käse-Industrie.

Wale singen mit Fettpolster in Kehlkopf

Wenn Bartenwale singen, entstehen mithin besonders tiefe Töne. Dies, durch ein Fettpolster im Kehlkopf des Tieres, wie eine Untersuchung österreichischer und dänischer Forscher zeigt.

Diese tiefen Töne dienten den Meeressäugern dazu, weit entfernte Artgenossen akustisch zu erreichen. Spezialisierte Strukturen drückten gegen ein grosses Fettpolster im Innern des Kehlkopfes. «Wenn der Wal die Luft aus seinen Lungen an diesem Kissen vorbeidrückt, beginnt es zu vibrieren», erklärt einer der Studienautoren. So entstünden die niederfrequenten Töne.

Zahnwale erzeugen nasale Töne. Ihr Kehlkopf ist zum Abdichten der Atemwege da, nicht zum Singen.

Stinkendes Schiff verlässt Kapstadt

Das Schiff, das in den vergangenen Tagen mit seinem Gestank in Kapstadt für Aufruhr gesorgt hat, hat Kapstadt nun verlassen.

Auf dem Schiff befanden sich nach Angaben der Stadtverwaltung 19’000 Rinder auf dem Weg von Brasilien nach Irak. Der südafrikanische Tierschutzverbund NSPCA hatte sich die Zustände auf dem Schiff angeschaut. Die Bedingungen seien schrecklich und die Tiere stünden tief in Fäkalien. Drei Tiere seien tot aufgefunden worden und acht weitere hätten von Tierärzten getötet werden müssen.

Der Kapitän sagte Medienberichten zufolge, dass das Schiff erst wieder auf hoher See gereinigt werden könne.

Pestfriedhof in Nürnberg entdeckt

Etwa 800 Tote seien bisher dokumentiert.
Keystone/Daniel Löb Etwa 800 Tote seien bisher dokumentiert.

Die Knochen vieler Hundert Pestopfer legen Fachleute aktuell in der deutschen Stadt Nürnberg frei. Beim Fundort handelt es sich laut den Fachleuten um den grössten Pestfriedhof Deutschlands, womöglich sogar Europas.

Die Ausgrabung könnte wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Pest bringen. Die Fachleute gehen davon aus, dass sich etwa acht Massengräber auf dem Gelände befinden. Etwa 800 Tote seien bisher dokumentiert.

Diese starben wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 1632/33 habe es in Nürnberg eine Pestwelle mit mehr als 15’000 Toten gegeben.

Rinderschiff bringt Stadt zum Stinken

Auf dem Schiff befanden sich nach Angaben der Stadtverwaltung 19’000 Rinder.
Reuters/Esa Alexander Auf dem Schiff befanden sich nach Angaben der Stadtverwaltung 19’000 Rinder.

Der Gestank eines Schiffs hat in der südafrikanischen Metropole Kapstadt für Aufruhr gesorgt. Im Stadtzentrum und der Umgebung roch es am Montag stark nach Gülle.

Auf dem Schiff befanden sich nach Angaben der Stadtverwaltung 19’000 Rinder auf dem Weg von Brasilien nach Irak. Der südafrikanische Tierschutzverbund hatte das Schiff nach eigenen Angaben besichtigt und wies in einer Mitteilung auf «die schrecklichen Bedingungen» der Tiere hin. Diese stehen demnach tief «in Kot und Ammoniak».

Die Stadtverwaltung hatte zunächst angenommen, der Gestank komme von einer defekten Abwasseranlage in Kapstadt.

Tiger sorgt in Thailand für Panik

In den letzten Jahren ist die Zahl der Tiger in Thailand laut den Behörden gestiegen.
Reuters/Chaiwat Subprasom (Symbolbild) In den letzten Jahren ist die Zahl der Tiger in Thailand laut den Behörden gestiegen.

Ein wilder Tiger ist in Thailand in ein Dorf gewandert und hat dort die Bevölkerung in Panik versetzt. Rangern sei es gelungen, das rund drei Jahre alte Tier mit einer Falle einzufangen, berichtete die Zeitung «Bangkok Post».

Der Tiger sei an der linken Pfote verletzt und extrem dünn gewesen, hiess es. Zudem ist er laut Tierärzten auf einem Auge blind. Der Tiger soll nun in einem Wildtierpark behandelt und danach fernab von Dörfern und Menschen wieder freigelassen werden.

Thailand gilt als Zentrum des Verbreitungsgebiets Indochinesischer Tiger. Es gibt dort laut Schätzungen rund 200 Exemplare in freier Wildbahn. Begegnungen gelten daher als eher selten.